Content just for free?

Wie weit darf ein Gefallen gehen und wann hören sich gute Taten auf?
Content Blog - Content Marketing Agentur

Vielleicht hast Du als Marketer/in oder Designer/in schon des Öfteren die Erfahrung gemacht, dass man munkelt Deine Leistungen sollten just for free von der Hand gehen. Sätze wie: “Im Augenblick können wir Dir nichts bezahlen aber…” oder “Vielleicht siehst Du es als Übung wenn…” und am allerbesten “Machst Du das auch ehrenamtlich? Es ist ja für eine gute Sache!”…..

Stopp!

Was läuft hierbei verkehrt?

Punkt 1: Wer nicht in sein Business investieren will, braucht auch keinerlei Marketingmaßnahmen. Eine Website, ein Flyer etc. sind bereits Maßnahmen. Die Domain einer Website verursacht laufende Kosten. Diese werden auch von irgendjemanden bezahlt. Eine Druckerei hat ebenso ihre festen Preise für das Drucken von Flyern, Broschüren, etc. Weder ein Hosting-Dienst, noch eine Druckerei werden da großartig mit sich verhandeln lassen. Warum also solltest Du das also tun?

Punkt 2: Aus der Übungsphase bist Du schon längst heraus! Die Leute wissen doch ganz genau warum sie sich an Dich wenden. Weil Du ihnen einen Mehrwert lieferst, den Deine Mitbewerber für sie nicht erbringen. Also bist Du es allemal wert!

Punkt 3: Ehrenamtliches und eine sogenannte “Gute Sache”? Dabei musst Du Prioritäten setzen. Ist es eine Sache die auch Dich fesselt, von der du auch überzeugt bist? Dann ist es hier evtl. sogar richtig und gut für die Seele diese zu unterstützen.

Lasse Dir aber folgende Kriterien durch den Kopf gehen, bevor Du kostenlos Zeit und Mühe investierst:

Handelt es sich hierbei um eine Nonprofitorganisation die wirklich keinerlei Umsätze erzielt? Denn auch diese sind oft sehr beliebt bei ihrer Zielgruppe und organisieren sich durch Spendengelder. Wird irgendwo angegeben wofür diese Spenden eingesetzt werden, sprich Veranstaltungen und die damit verbundenen Gebühren und das Equipment dazu? Oder das Betreiben einer Website und andere Ausgaben? Wenn es so ist solltest Du Dich aber auch fragen, ob nicht auch Deine Anstrengungen unter diese Ausgaben fallen sollten. Betreibt die Organisation evtl. einen Onlineshop mit Fanartikeln welche zahlreich bestellt werden? Dann solltest Du in jedem Fall vorher abklären ob Dir eine Bezahlung zusteht. Es ist alles in allem Deine Angelegenheit wieviel Zeit und Aufwand Du opfern kannst. Es handelt sich dabei um Deine Arbeit und sei Dir stets vorher bewusst welchen Handel du da eingehst. Du musst es selbst wissen ob Du Dein Zeit-Management soweit unter Dach und Fach bringen kannst und dennoch Deine zahlenden Kunden nicht vernachlässigst. Jeder will vorankommen. Jedoch muss sich niemand verheizen lassen, oder gar unter Wert verkaufen.

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